Mietrecht Ratgeber· 6 Min.·11. März 2025

    Kündigung im Mietverhältnis: Was jetzt wichtig ist

    Die folgenden Informationen dienen einer ersten Orientierung und ersetzen keine individuelle rechtliche Beratung. Für eine auf Ihren Fall zugeschnittene Einschätzung kontaktieren Sie uns gerne direkt.

    Welche Situationen häufig vorkommen

    Kündigungen im Mietverhältnis gibt es in vielen Varianten: ordentliche Kündigung wegen Eigenbedarf, fristlose Kündigung wegen Zahlungsverzug, Kündigung wegen vertraglichen Fehlverhaltens oder Kündigung durch den Mieter selbst. Jede Variante unterliegt eigenen Regeln – und viele Kündigungen sind fehlerhaft.

    In angespannten Mietmärkten wie München sind Eigenbedarfskündigungen besonders häufig – und häufig rechtlich angreifbar.

    Warum eine Prüfung sinnvoll ist

    Viele Mietkündigungen weisen formelle oder inhaltliche Fehler auf: ungenaue Begründung, nicht eingehaltene Fristen, fehlende Sozialabwägung oder nicht nachgewiesener Eigenbedarf. Eine anwaltliche Prüfung kann klären, ob die Kündigung wirksam ist und welche Reaktionsmöglichkeiten bestehen.

    Welche Unterlagen wichtig sind

    • Das Kündigungsschreiben mit Umschlag (Zustelldatum).
    • Ihren Mietvertrag mit allen Nachträgen.
    • Relevante Schriftwechsel mit dem Vermieter oder der Hausverwaltung.
    • Nachweise über Mietzahlungen.
    • Dokumentation von Mängeln oder Konflikten.

    Kündigung im Mietverhältnis erhalten? Rechtsanwalt Perperidis prüft die Wirksamkeit und berät zu Ihren Optionen.

    Wann anwaltliche Unterstützung hilft

    Bei jeder Kündigung, die Sie nicht selbst ausgesprochen haben, ist eine anwaltliche Prüfung sinnvoll. Die Fristen im Mietrecht sind unterschiedlich – bei fristlosen Kündigungen wegen Zahlungsverzug besteht die Möglichkeit der Schonfristzahlung innerhalb von zwei Monaten.

    Auch wenn Sie selbst kündigen möchten – etwa wegen erheblicher Mängel oder Störungen –, sollten Sie die Formulierung und den Zeitpunkt mit einem Anwalt abstimmen.

    Häufige Fragen

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